Labormedizin der Labor:Medizin Krefeld GmbH - MVZ-Labormedizin Krefeld
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D-ML-19493-02-00 - MVZ-Labormedizin Krefeld

Durch die DAkkS nach DIN EN ISO 15189:2023 akkreditiertes Labor. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage D-ML-19493-02-00 aufgeführten Akkreditierungsumfang.

D-ML-19492-02-00 - MVZ-Labormedizin Krefeld

Durch die DAkkS nach DIN EN ISO 15189:2023 akkreditiertes Labor. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage D-ML-19492-02-00 aufgeführten Akkreditierungsumfang.

D-PL-19492-02-00 - MVZ-Labormedizin Krefeld

Durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiertes Prüflabor. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage D-PL-19492-02-00 aufgeführten Akkreditierungsumfang.

Stand:
15.01.2026

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Anti-Gewebstransglutaminase-Antikörper (IgA)


Indikation


Die Gewebstransglutaminase ist ein zytoplasmatisches Enzym, welches bei Zellschädigung im Darm freigesetzt wird. Es katalysiert die Verknüpfung von Glutaminseitenketten mit Lysin. Liegt kein Lysin vor wird Gliadin deamidiert, wodurch Glutaminsäure entsteht. Man geht davon aus, dass die Quervernetzung von deamidiertem Gliadin und Transglutaminase eine Autoimmunantwort bei Zöliakie induziert. Antikörper gegen Gewebstransglutaminase vom Typ IgG und IgA werden im Rahmen der Zöliakiediagnostik bestimmt, wobei IgG bei Patienten ohne IgA-Mangel eine deutlich niedrigere Sensitivität hat.

Indikationen sind:

  • Diagnostik einer Zöliakie in Zusammenschau mit Darmhistologie und Symptombesserung nach diätetischen Maßnahmen
  • Monitoring der glutenfreien Diät
  • Vorliegen einer mit Zöliakie assoziierten Autoimmunerkrankung: Diabets mellitus Typ 1, Autoimmunthyreoiditis, Sjörgen-Syndrom, Autoimmunhepatitis, M. Addison
  • Vorliegen einer mit Zöliakie assoziierten genetischen Disposition: Down-Syndrom, Ullrich-Turner-Syndrom, Williams-Syndrom, Selektiver IgA-Mangel

Methode


Fluoroenzymimmunoassay:

Mit humaner Gewebstransglutaminase beschichtete Wells binden in der Patientenprobe vorhandene Antikörper. Nach Zugabe von enzymmarkierten Antikörpern gegen humane IgA-AK (EliA IgA Conjugat) wird ein Antikörper-Konjugat-Komplex gebildet und eine Entwicklerlösung zugegeben. Nach einer Inkubationszeit wird die Reaktion gestoppt und die Fluoroeszenz der Reaktionsmischung gemessen. Die Höhe des Messsignals ist direkt proportional zur Menge spezifischer IgA-Antikörper gegen Gewebsglutaminase in der Probe.

Gerät: Vollautomatisches Analysensystem Phadia 250 (Fa. Thermo Fisher Scientific)


Material

 
  • Serum
  • Plasma (EDTA, Citrat)

Präanalytik


Präanalytische Fehler und Störfaktoren:

Heparinisierte, lipämische, hämolytische oder kontaminierte Proben beeinflussen das Messergebnis.


Referenzbereich

 

Befundung: Anti-tTGA*

U/ml

Negativ

<7

Grenzwertig

7 – 10

Positiv

>10

* Beipackzettel Testpack EliA CelikeyR IgA der Fa. Phadia


Hinweise


Zur Vervollständigung der serologischen Basisdiagnostik bei V.a. Zöliakie sollten außerdem Antikörper gegen deamidiertes Gliadinpeptid (DGPA) und Endomysium (EMA) bestimmt werden. Die Titerhöhe ist jeweils abhängig von der Menge verzehrten Glutens. Eine Sicherung der Diagnose erfolgt histologisch.


Sonstiges


Literaturangaben:

  • Labor u. Diagnose (L. Thomas, Hrsg.) TH-Books Verlagsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main 2012 8. Auflage

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